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Lieferservice - jetzt umsatteln!

Die Verbreitung des Corona-Virus schränkt das öffentliche Leben in Europa bereits vielerorts massiv ein. Veranstaltungen werden abgesagt und auch private Feiern und Reservierungen werden storniert oder verkleinert. Die Hotellerie- und Gastronomie treffen diese Einschränkungen schwer.

Take away Boxen mit Pommes & Burger - Salat & Dressing

Die Schließung von Restaurants, Bars und Cafés ist bereits in einigen europäischen Ländern als Maßnahme zur Verlangsamung der Ausbreitung des Virus Realität – und auch in Österreich werden immer mehr Institutionen geschlossen. Nach der bundesweiten Schließung der Schulen und Kindergärten ist nun in vielen Orten Österreichs die Einschränkung von Gastro-Betrieben der nächste Schritt. Wie die Situation weitergeht ist nicht vorauszusagen, jedoch ist eine weitere Verschärfung durchaus wahrscheinlich. Eine Möglichkeit, nicht vollständig schließen zu müssen, ist jetzt umzusatteln und einen Lieferservice einzurichten. Alternativ können die Speisen momentan auch noch auf Bestellung zubereitet, von den Gästen abgeholt und zu Hause verzehrt werden.

Hinweis!

Aufgrund der dynamischen Lage kann sich die Situation schnell ändern! Aktuelle Infos gibt es beispielsweise beim Handelsverband oder beim Bundesministerium.

Was muss beim richtigen Lieferservice-Angebot beachtet werden?

Sobald Sie sich dazu entschlossen haben einen Lieferservice in Ihren Betrieb zu integrieren, sollten Sie sich die Frage stellen, was genau geliefert werden soll – eine breite Auswahl der Gerichte oder nur eine verkleinerte Produktpalette? Bei einer großen Auswahl wird auch eine breite Anzahl an potenziellen Kunden angesprochen, bei kleiner, spezieller Speisekarte ist die Konkurrenz geringer. Die große Herausforderung bei der Lieferung ist die Frische der Gerichte zu gewährleisten. Deshalb ist es empfehlenswert, eine Auswahl an Speisen auf die Karte zu nehmen, die jederzeit frisch zubereitet werden können. Außerdem sollten die Gerichte einfach zu verpacken und transportieren sein. Bedenken Sie, dass das Auge mitisst – auch bei Ihren Kunden zuhause!

Unternehmensstart

Bei einem treuen und festen Kundenstamm kann der Lieferdienst mit relativ wenig Aufwand für ein wenig Extra-Umsatz sorgen. Gerade im Moment sind viele Menschen mit der Krisenbewältigung so ausgelastet, dass wenig Zeit und Energie zum selbst kochen übrigbleibt. Auch stellt der Lieferservice für viele eine Möglichkeit dar, die häusliche Quarantäne zu überstehen oder sich der Ansteckungsgefahr im Supermarkt zu entziehen. Mit einem Fahrzeug, einem Fahrer und den passenden Transportboxen und Behältern sind Sie gut ausgerüstet, denn über die Küche und das Personal verfügen Sie ja bereits.

Unser Tipp

Wenn das Restaurant nicht oder nur eingeschränkt Gäste im Gastraum bedienen kann, wird auch weniger Servicepersonal benötigt. Vielleicht können Sie Ihre Servicekräfte bei der Lieferung von Speisen einsetzen und sie so trotz Krise weiter beschäftigen!

Lage, Zielgruppe und Einzugsgebiet

In der Regel funktionieren Lieferservices in Städten besser als auf dem Land, doch durch die Krise steigt die Nachfrage für die Dienstleistung und schafft auch auf dem Land neue Möglichkeiten. Führen Sie eine Zielgruppenanalyse durch, die eng mit der Prüfung der örtlichen Struktur verknüpft sein sollte. Je nachdem, welches Lieferfahrzeug Ihnen zur Verfügung steht, ist auch das Einzugsgebiet größer oder kleiner. Überschätzen Sie hierbei Ihre Kapazitäten nicht, denn wenn die Lieferzeiten zu lang dauern, werden Ihre Kunden unzufrieden sein.

Was benötigt man für den Lieferservice?

Über die nötigen Ressourcen für die Zubereitung der Speisen verfügen Sie bereits, doch was brauchen Sie für die Auslieferung? Die wohl größte Hürde für die Lieferung ist ein passendes Fahrzeug, denn eine Lieferung zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist nicht sinnvoll. Neben der Lieferung mit dem Auto kann je nach Lage und Einzugsgebiet aber auch die Lieferung mit dem Rad eine gute Alternative sein. Darüber hinaus benötigen Sie Verpackungsmaterial, Transportbehälter und Thermoboxen für eine reibungslose Lieferung, die die Zufriedenheit Ihrer Kunden garantiert. Für die Annahme der Bestellung reicht ein Telefon aus. Statt Reservierungen nehmen Sie nun direkt die Wünsche Ihrer Gäste entgegen. Beauftragen Sie Ihr Servicepersonal, die Bestellungen gewissenhaft entgegen zu nehmen.

Welche Genehmigung braucht man?

Für das Liefern von Speisen und Getränken nach Hause brauchen Sie in Österreich keine Genehmigung, sondern lediglich einen Gewerbeschein. Daraus folgt, dass Sie ohne weitere bürokratische Hürden Ihr Geschäft auf einen Lieferservice ausweiten können. Weiterhin gelten natürliche alle Hygienevorschriften – gerade wegen der Corona-Krise sind diese besonders wichtig!

Werbung machen!

Wenn Sie sich dazu entschlossen haben den Schritt zu gehen und Ihre Kunden zu beliefern, ist Werbung besonders wichtig, um diese über das neue Angebot zu informieren! Denken Sie hier ganz praktisch und einfach. Möglichkeiten sind zum Beispiel ein Aushang in Ihrem Restaurant, der Ihre Frühstücks- und Mittagsgäste informiert oder Flyer, die Sie in Ihrem Einzugsgebiet verteilen. Auch Ihre Social Media Plattformen eignen sich, um über das neue Angebot zu informieren. Nutzen Sie alle Kanäle, über die Sie auch sonst mit Ihren Kunden kommunizieren. So erreichen Sie mit relativ wenig Aufwand potenzielle Kunden, die sich mit Sicherheit über das Angebot freuen werden! Wer weiß, vielleicht führen Sie die neue Dienstleistung ja auch fort, wenn die Krise überstanden ist.

Kontaktlose Lieferung

Im Sinne der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus ist eine kontaktlose Lieferung die beste Möglichkeit, um im Liefer-Service gebührenden Abstand zu halten. Lieferando hat bereits seit einigen Tagen auf kontaktlose Lieferung umgestellt. Die Ware wird vor die Tür des Kunden gestellt, während sich der Lieferant einige Meter davon entfernt. Der Kunde entnimmt das gelieferte Essen aus der Tasche und schließt die Türe. Erst danach sammelt der Lieferant die Tragetasche oder Warmhaltebox wieder ein. Während der ganzen Zeit bleibt die Ware so nie unbeobachtet. Gezahlt wird online via PayPal oder Überweisung. Wenn Sie die Lieferung selbst übernehmen, informieren Sie Ihre Lieferanten, wie Sie sich richtig verhalten. Die Maßnahmen schützen Ihre Kunden und Ihren gesamten Betrieb.

Drittanbieter

Drittanbieter wie Lieferando haben den deutschen Markt im Sturm erobert. Gerade für ein kurzfristiges Lieferangebot während der aktuellen Krise kann die Nutzung einer bereits etablierten Plattform Vorteile bieten: Zu den Vorteilen von Drittanbietern zählen kostenlose Werbung und der große Marktanteil. Bei der ausgelagerten Lösung profitieren Sie also von den Online- und Offline- Marketing Aktivitäten des Dienstleisters und dem bereits etablierten Kundenstamm. Sie müssen jedoch eine Zustellgebühr und einen Prozentsatz des Bruttoumsatzes zahlen, um Lieferungen mit Dritten durchzuführen.

Restaurants, die Spezialitäten anbieten, können häufig ihre eigenen Lieferservices einrichten, ohne einen Prozentsatz des Gewinns zu verlieren. Unabhängig davon, ob Sie zu 100 Prozent intern liefern oder externe Services nutzen, können Lieferungen das Profil Ihres Restaurants verbessern, neue Kunden gewinnen und den Umsatz steigern.

Checkliste für Liefer-Anfänger:

  • Angebot so wählen, dass die Frische garantiert ist
  • Lieferumkreis eher klein halten
  • Transportbehälter und Thermoboxen besorgen
  • Welches Lieferfahrzeug und wer liefert aus?
  • Werbung machen!
  • Kommt ein Drittanbieter in Frage?