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Ramen Suppe

Was genau ist Ramen, woher die kommt Suppe, welche Besonderheiten hat die scheinbar einfache Nudelsuppe und wieso ist Ramen derzeit im Trend? LUSINI weiß alles über die japanische Nudelsuppe.

Japanische Ramen Suppe mit Schweinefleisch und Ei

Eine japanische Nudelsuppe geht um die Welt

Unter Ramen versteht die Allgemeinheit Instantnudelsuppen. Der kulinarische Kenner jedoch weiß, Ramen ist mehr als nur asiatische Fertiggerichte in Deutschlands Supermärkten. Seit einiger Zeit etabliert sich in Europa ein regelrechter Ramen-Trend: die asiatische Nudelsuppe erscheint auf Speisekarten von Szene-Lokals und Ramen-Läden werden auch hierzulande eröffnet. Doch was genau ist Ramen, wo kommt die Suppe her, welche Besonderheiten hat die scheinbar einfache Nudelsuppe und wieso sind Ramen derzeit im Trend? LUSINI weiß alles über die japanische Nudelsuppe.

Was ist Ramen?

Japanische Ramen bedeuten viele Kohlenhydrate und viel Fett – aber auch ein intensives Geschmackserlebnis, Umami pur. Seinen Namen erhält das Gericht von den gleichnamigen, gelbgefärbten Nudeln. Seine Wurzeln hat die Ramen-Suppe ursprünglich in China. Erst im 19. Jahrhundert kam sie nach Japan und wurde zu ihrer heutigen Form weiterentwickelt. Eine Blütezeit hatte die Ramen-Suppe nach dem Zweiten Weltkrieg, u.a. da viele japanische Soldaten aus China zurückkehrten und die dortigen Geschmäcker in die Heimat mitbrachten. Seitdem haben sich viele Versionen der Ramen-Suppe entwickelt und die Ramen-Suppe wurde als Fertiggericht populär. Die Stadt Yokohama hat dem Nationalgericht sogar ein eigenes Museum mit angeschlossenem Freizeitpark gewidmet.

Wussten Sie, dass…?

1958 brachte die japanische Firma Nissin Food Products die erste Ramen Instantnudelsuppe auf den Markt. Im ersten Jahr verkauften sich 13. Mio. Stück des Fertiggerichts, im zweiten Jahr bereits 60 Mio. Stück.

Zubereitungsarten

Ramen ist simpel, deswegen auch seine Beliebtheit. Und dennoch: richtige, schmackige Ramen zu kochen ist längst ein Kunsthandwerk. Jede Region und jede Familie hat ihr eigenes Geheimrezept für das leckere Gericht – so auch jeder Ramen-Laden und jedes Restaurant, das frische Ramen auf der Karte hat. Im Grunde besteht Ramen aber aus vier Bestandteilen: einer kräftigen Brühe, einer Würze aus Ölen oder Gewürzpasten, genannt Tare, die namensgebenden Ramen-Nudeln und verschiedenen Einlagen oder Toppings wie Schweinebauch, Frühlingszwiebeln oder Ei.

Unser Tipp

Im Sommer wird die Ramen-Suppe auch gerne kalt gegessen. Bieten Sie die leckere japanische Suppe einfach als erfrischendes und trotzdem nahrhaftes Sommergericht an.

Ramen in einer Schüssel mit Essstäbchen
Frische asiatische Nudeln

Die Brühe

Die Ramen-Suppe unterscheiden sich maßgeblich durch ihre kräftige Brühe, die oft stundenlang oder tagelang vor sich hin köchelt. Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Arten an Ramen:

  • Shoyu-Ramen
    basiert auf einer Brühe auf Sojasaucen-Basis

  • Miso-Ramen
    erhält seinen Geschmack durch die Miso-Paste, eine Paste aus fermentierten Sojabohnen

  • Shio-Ramen
    basiert hauptsächlich auf Salz und wird meist auf Basis einer kräftigen Fischbrühe hergestellt

  • Tonkotsu-Ramen
    besteht aus einer weißen Brühe aus ausgekochten Schweineknochen

Die Nudeln

Die Ramen-Nudeln bestehen aus Weizenmehl, Wasser und Salz. Oft wird auch das als Kansui bezeichnete Wasser des Kann-Sees oder die künstlich hergestellte Variante des speziellen Wassers verwendet, das durch seinen Anteil an Salzen den Nudeln ihre typische gelbe Farbe verleiht. Alternativ werden auch Eier verwendet.

Wussten Sie, dass…?

Ramen wird nicht gekaut, sondern laut geschlürft! Was gegen unsere Knigge-Regeln verstößt, ist in Japan unbedingtes Muss. Das Abbeißen der Nudeln soll sogar Unglück bringen.

Der Trend in Europa: Ramen-Läden

Ramen ist neben Sushi das neue Exportgericht aus Japan. Mit dem Nationalgericht kommen auch die Ramen-Läden nach Europa. In Tokio gibt es ungefähr 5000 Ramen-Bars, in ganz Japan wird die Zahl auf 200.000 geschätzt. In Japan sind Ramen-Läden meist schnelle Fast-Food-Läden. Man unterscheidet allgemein zwischen Ramen-yas, die einem Restaurant ähneln, Tachigui, Imbissen ohne Sitzgelegenheiten, und Yatai, also Streetfood-Ständen. 2007 hat der japanische Koch Haruhiko Saeki in Düsseldorf mit dem „Takumi“ die erste Ramen-Bar in Deutschland eröffnet. Und immer mehr Gastronomen zogen nach. Es folgten weitere Läden in den größten Städten Deutschlands. Für Restaurantbetreiber ist Ramen ein verlockendes Gericht: Es ist leicht vorzubereiten und schnell in einfachen Schüsseln serviert. Und der herzhafte Geschmack hat Suchtpotential. Kochen Sie richtig gute Ramen, kommen Ihre Gäste also bestimmt oft wieder.

Unser Tipp

Wollen Sie in Ihrer Gastro nur Ramen anbieten, überlegen Sie sich, ob Sie einen Imbiss oder ein Ramen-Restaurant zum Verweilen und Sitzenbleiben eröffnen wollen, ob Sie nur eine Ramen-Suppe anbieten wie in den meisten japanischen Ramen-yas oder den Gästen die Wahl zwischen verschiedenen Suppen lassen wollen.