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Das Glas 1x1

LUSINI, Ihr Anbieter für Gastronomiebedarf und Barzubehör informiert Sie in unserem Glas 1x1 über die verschiedenen Glasarten und deren übliche Verwendung. So machen Sie als Bartender stets einen professionellen Eindruck, selbst wenn Sie ganz bewusst die Regeln brechen und den Martini einmal kreativ im Highballglas servieren.

verschiedene Glasarten in einer Reihe aufgestellt

Martiniglas, Tumbler oder doch Hurricaneglas? Kennen Sie als Bartender Ihre Cocktailgläser!

Im richtigen Cocktailglas entfaltet der Cocktail nicht nur seinen Geschmack, sondern wird auch optisch präsentiert – denn das Auge trinkt bekanntlich mit. Doch welcher Cocktail kommt in welches Glas? Das ist die Gretchenfrage unter den Bartendern. Einige bekennen sich als Revolutionäre und Freigeister und lassen ihrer Kreativität freien Lauf, die anderen halten strikt an der alten Schule fest.


Entdecken Sie 15 verschiedene Glasarten:


Cocktailgläser & Longdrinkgläser

Hurricanegläser & Fancy Gläser

Das Hurricaneglas erzählt von Sommer, tropischer Hitze, Palmen und einer leichten Sommerbrise. Der erfahrene Bartender kennt es auch als Fancyglas oder Ballonglas – welche Bezeichnung Sie vorziehen, bleibt Ihnen überlassen. Wichtig ist, dass Sie wissen, von welchem Glas Sie sprechen und welcher Cocktail in das beliebte Cocktailglas kommt. Das Hurricaneglas ist hoch, bauchig, geschwungen und hat einen kurzen Stiel – mal ist es breiter, mal schmaler, mal größer, mal kleiner. Es fasst ca. 300 bis 500 ml.

Verwendung

Standard-Cocktails & tropische Mixgetränke z. B. Mai Tai, Touch Down, Sex on the Beach, Tequila Sunrise & Co.

Ein Cocktail ist ein Hurricaneglas angerichtet
Ein leeres Hurricaneglas
Unser Tipp

Das hohe Hurricaneglas verträgt reichhaltige Deko. Garnieren Sie den Cocktail mit exotischen Früchten oder kultigen Cocktailschirmchen.

Martiniglas

Der Martini ist einer der wenigen Cocktails, der ein Glas ganz für sich beansprucht: das Martiniglas. Das Martiniglas ist ein Cocktailspitz, die spitzere Form der Cocktailschale. Es ist demnach ein Glas in Kelchform mit langem Stil. Der lange Stil verhindert, dass sich der Cocktail durch die Körperwärme der Hand erwärmt. Somit schmeckt der Drink immer frisch. Das Martiniglas hat ein Füllvolumen von ca. 250 ml. Durch das geringere Fassungsvermögen eignet sich der Cocktailspitz besonders für stärkerer Cocktails.

Verwendung

  • Martini Dry
    Doch nicht alle Martinis werden im Martinglas serviert: Ein Martini Rosso ist in einem etwas kleinerem Glas ohne Stiel zu Hause und ein Martini ROYALE wird am besten in einem Rotweinglas serviert.
  • Die Klassiker z. B. Manhatten, Sidecar etc.
Ein Martini ist klassisch mit Olive in einem Martiniglas angerichtet
Ein leeres Martiniglas
Unser Tipp

Ein elegantes Glas wie ein Martiniglas bedarf keines überflüssigen Schnickschnacks: Mit einem Zucker-, Salzrand oder einer Olive an einem Zahnstocher unterstreichen Sie die spartanische Eleganz des Glases.

Highballgläser & Longdrinkgläser

Das Highballglas hat seinen Namen nicht von einem einzelnen Cocktail, sondern von einer ganzen Cocktail-Art: den Highballs. Also Longdrinks? Wird das Highballglas deswegen auch Longdrinkglas genannt? Über den Unterschied zwischen Longdrinks und Highballs streiten sich bekanntlich die Geister… Servieren Sie sowohl Highballs (Drinks aus einer Spirituose und kohlesäurehaltigem Getränk wie Sodawasser oder Ginger Ale) und Longdrinks (Drink aus einer Spirituose und einem Filler wie Saft oder Soda) in dem Becherglas. Das Highballglas oder Longdrinkglas ist in verschiedenen Größen und Formen erhältlich, umfasst in der Regel aber ca. 250 bis 500 ml.

Verwendung

  • Longdrinks z. B. Cuba Libre, Mojito, Wodka Lemon
  • Highballs z. B. Gin & Tonic, Scotch and Soda, Moscow Mule, Ginger Beer
Ein Cocktail ist in einem Longdrinkglas angerichtet
ein leeres Highballglas in geschliffener Optik
Unser Tipp

Ein langer Strohhalm, viele Eiswürfel oder Crushed Eis gehören zu jedem Highball! Präsentieren Sie mit einem geschwungenen Highballglas oder Longdrinkglas mit geschliffener Optik Ihren Cocktail einmal anders.

Margaritaglas

Wie der Martini hat auch die Margarita einem Glas seinen Namen verliehen. Das Margaritaglas ist einer Cocktailschale oder auch Champagnerschale sehr ähnlich, jedoch weist es eine geschwungene Form auf. Es umfasst wie das Martiniglas in der Regel ca. 250 ml.

Verwendung

Sämtliche Varianten von Margarita

Ein Margaritaglas mit Erdbeer-Margarita und Limettendeko
Ein leeres Margaritaglas
Unser Tipp

Cocktails im Margaritaglas werden in der Regel ohne Eis serviert. Dennoch sollten Sie den Cocktail im Cocktail Shaker immer mit Eis mixen.

Tumbler & Whiskeyglas

Der Tumbler ist ein eher kurzes, breites Glas mit dickem Boden. Sein Name leitet sich vom englischen Wort „to tumble“, zu Deutsch „taumeln“ oder „stürzen“, ab. Die Namensgebung kommt von dem ehemals runden Boden, der das Glas hin und her schwanken ließ oder schräg stellte. Auch heute finden sich noch Tumbler mit rundem Boden wie der Whisky Tumbler Drelio von VEGA. Der Tumbler umfasst ca. 150 bis 400 ml.

Verwendung

  • Pure Drinks „on the rocks“ z. B. Whisky, Whisky Sour
  • Zum Verkosten von Spirituosen wird dagegen eher das tulpenförmige Nosing-Glas benutzt
Ein volles Whiskyglas
Ein leerer Tumbler
Unser Tipp

Den Cocktail im Tumbler serviert man am besten mit einem kleinen Strohhalm.


Weingläser & Schaumweingläser

Rotweingläser

Rotweingläser sind bauchig und haben eine große Öffnung. Der voluminöse Kelch vergrößert die Oberfläche des Weins und belüftet ihn dadurch besser, wodurch sich wiederum sein Aroma ideal entfalten kann. Je kräftiger, voller und komplexer die Aromen, desto größer sollte der Durchmesser des Glases sein.

Verwendung

Rotwein

Ein gefülltes Rotweinglas
Ein leeres Rotweinglas
Unser Tipp

Für die ideale Entfaltung Ihrer Weine denken Sie auch an den passenden Dekanter.

Weißweingläser

Da Weißweine selten belüftet werden müssen, ist der Kelch weniger bauchig und relativ klein. Umso wichtiger ist der Stiel bei einem Weißweinglas, denn Weißweine werden gut temperiert getrunken. Durch den kleineren Kelch verringert sich die Füllmenge. So bleibt der Wein kürzer im Glas und ist bis zum letzten Schluck gut gekühlt. Auch hier gilt: Je kräftiger und aromatischer der Wein, desto größer der Durchmesser des Glases.

Verwendung

Weißwein

Ein gefülltes Weißweinglas
Ein leeres Weißweinglas mit Muster
Unser Tipp

Sie haben nur eine schmale Getränkekarte? Dann nutzen Sie das Weißweinglas für verschiedene Weine – selbst Sekt kann in dem Allround-Talent serviert werden.

Sektgläser & Champagnergläser

Bei Schaumwein ist die richtige Glasform ebenfalls sehr wichtig. Häufig werden aus optischen Gründen flache Schalengläser verwendet, diese lassen aufgrund der großen Flüssigkeitsoberfläche allerdings die Kohlensäure zu schnell entweichen. Schmale Sektgläser oder Champagnergläser sind hier geeigneter. Um eine schöne Perlage zu erzeugen, werden Sekt- und Champagnergläser in der Produktion gezielt mit einem kleinen Fehler, dem Moussierpunkt, versehen. Dieser angegossene Punkt oder die angeschliffene Stelle liegt an der Innenseite des Glases, abseits der Mittelachse, und führt dazu, dass sich die Kohlensäure-Bläschen dort absetzen und als feine Linie aufsteigen.

Verwendung

  • Sekt
  • Champagner
  • Aperitif
Ein gefülltes Sektglas
Ein leeres Champagnerglas
Unser Tipp

Auch mit Schaumwein zubereitete Desserts können in Schaumweingläsern hübsch angerichtet werden. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Prosecco-Zabaione?

Champagnerschale

Die Champagnerschale besticht durch ihr elegantes Aussehen. Traditionell besitzt sie einen kurzen Stiel und eine breite und flache Schale. Für den Genuss von Champagner ist dieses Glas jedoch nicht wirklich geeignet, da der Champagner durch die große Oberfläche in der Schale schnell aufhört zu perlen und dann schal schmeckt.

Verwendung

  • Champagner
  • Cocktails
  • Aperitif
Eine gefüllte Champagnerschale
Eine leere Champagnerschale
Unser Tipp

Perfekt eignet sich die Champagnerschale für das Bauen einer Champagner-Pyramide – ein echtes Highlight auf Ihrer nächsten Veranstaltung oder Hochzeit!


Schnapsgläser

Shooter & Shots

Das kleinste aller Trinkgläser, aber nicht minder beliebt, ist das Shotglas. Benannt nach der umgangssprachlichen Bezeichnung für hochprozentige Spirituosen fasst ein kleines Schnapsglas stets 2cl das große 4cl. Bei der Form gilt: Ob mit oder ohne Stiel, zur Öffnung hin weitet sich das Glas - perfekt, um den Schnaps in einem Schluck zu trinken.

Verwendung

Sämtliche hochprozentige Spirituosen

Ein volles Shotglas
Ein leeres Shotglas
Unser Tipp

Probieren Sie auch Layered-Drinks im Shotglas– durch die verschiedene Dichte der Flüssigkeiten entstehen schöne bunte Schichten im Glas, die sich nicht miteinander vermischen.

Likörgläser

Likörgläser sehen oftmals ähnlich aus wie Weingläser – sind nur um einiges kleiner. Die etwas bauchige Form dient dazu, dass sich das Aroma des süßen Likörs frei entfalten kann und so den vollen Trinkgenuss freigibt.

Verwendung

Liköre

Ein gefülltes Likörglas
Ein leeres Likörglas
Unser Tipp

Schöpfen Sie die volle Vielfalt der Likörwelt aus und bieten sie zur Saison passende Liköre an. Probieren Sie dafür doch selbst ein paar Rezepte aus und bieten Ihren Gästen hausgemachte Liköre an.

Grappagläser

Ähnlich wie bei Wein- oder Martinigläsern sind auch Grappagläser speziell für den Trinkgenuss des italienischen Destillats Grappa ausgelegt. Das Glas unterstützt mit seiner Tulpen-Form die volle Entfaltung des besonderen Aromas dieses Getränks. Charakteristisch für Grappagläser sind der lange Stiel und der bauchige Kelch mit hohem Kamin – dieser wird nicht befüllt, sondern bündelt die Aromen. Auch wenn sie ein größeres Fassungsvermögen haben werden Grappagläser dennoch nur mit 2cl befüllt.

Verwendung

Grappa

Ein gefülltes Grappaglas
Ein leeres Grappaglas
Unser Tipp

Nach dem Einschenken sollten Sie 10 bis 15 Minuten warten, damit sich das klare Destillat im Glas optimal entfalten kann.


Biergläser

Weizengläser

Ein Weizenglas ist lang und hoch geformt, hat eine leichte Taille und öffnet sich nach oben wieder. Der Grund für diese Form: Die Kohlensäure steigt nur langsam nach oben, eine schöne Schaumkrone kann entstehen und das Bier bleibt länger spritzig. Der verstärkte Boden des Glases ermöglicht zudem ein herzhaftes Anstoßen. Deutsche Weizengläser bieten Platz für 500ml leckerem Bier – bei einer guten Einschenk-Technik und moderatem Schaum sollte daher eine volle Flasche Platz finden.

Verwendung

Weißbier

Ein volles Weizenglas mit schöner Schaumkrone
Ein leeres Weizenglas
Unser Tipp

Da Weizenbier oft viel Schaum produziert – vor allem bei falschem Einschenken – sollte das Glas vor dem Einschenken kurz mit Wasser ausgespült werden, um das Glas zu benetzen. Dadurch wird der Schaumbildung etwas vorgebeugt.

Bierkrug

Der Bierkrug, auch Humpen genannt, ist das älteste auch Heute noch in großen Mengen verwendete Biergefäß. Er kann aus Glas, Stein, Zinn oder Keramik bestehen und zeichnet sich durch eine zylindrische oder konische Form aus. Ebenfalls typisch ist der Henkel an der Seite des Krugs, sowie bei traditionellen Varianten oftmals ein Scharnierdeckel mit Daumenrast. Ein Bierkrug umfasst einen halben oder ganzen Liter Bier. Bei einer Füllmenge von einem Liter spricht man in Bayern von einem Maßkrug.

Verwendung

  • Helles Bier
  • Sämtliche Biermischgetränke
  • Alkoholfreies Bier
Ein voller Bierkrug mit schöner Schaumkrone
Ein gefüllter Steinkrug mit Bier
Unser Tipp

Auch als Sammelgefäß für Besteck und Servietten eignen sich Bierkrüge hervorragend.

Biertulpe

Die klassische Biertulpe hat einen kurzen Stiel mit bauchigem Glas, das sich nach oben hin wieder verjüngt. Ähnlich wie beim Rotweinglas lässt die Form der Biertulpe die Aromen besonders intensiv entfalten. Die leichte Verjüngung nach oben hin konzentriert die Aromen und die relativ geringe Kohlensäure im Bier kann länger prickeln. Durch die hohe Form des Glases wird der herbe Geschmack des Bieres weit in den Mund getragen. Das beliebte Bierglas umfasst in der Regel 0,33 Liter.

Verwendung

  • Pils
  • Schwarzbier
  • Ale
Eine Biertulpe gefüllt mit Bier und schöner Schaumkrone
Eine leere Biertulpe
Unser Tipp

Wenn Sie keine Bierfilze verwenden, können Sie auch Bierkragen um den Stiel legen, um herablaufenden Schaum und Kondenswasser aufzufangen.


Glas oder Kristallglas?

Die richtigen Cocktailgläser setzen nicht nur den Cocktail gebührend in Szene, sondern gehören auch zum Gesamtauftritt des Geschäfts. Deshalb sollten Sie für Ihre Bar nicht nur bei der Glasart, sondern auch beim Glasmaterial und der Glasqualität die richtige Wahl treffen. Allgemein wird zwischen Glas und Kristallglas unterschieden. Jedes Material bringt seine Vor- und Nachteile mit und eignet sich besser oder schlechter für einen individuellen Einsatzzweck. Glas (Normalglas) oder auch Kalknatronglas wird aus Sand, Soda und Kalk hergestellt und ist am geläufigsten. Das Kristallglas ist farblos, hochrein und weist eine erhöhte Lichtbrechung auf. Sein exklusives Erscheinungsbild eignet sich vor allem für besondere Anlässe. Auch Gläser aus Kunststoff gibt es bei LUSINI mit der Serie Kanpo zu kaufen. Die unzerbrechlichen Gläser eignen sich besonders für Festivals, Street Food-Bars oder für Spa-Bereiche.

Vorteile

  • Preisgünstiger
  • Elastischer und widerstandsfähiger
  • Einfachere Pflege

Nachteile

  • Weniger Transparenz als Kristallglas
  • Weniger Glanz
Verschiedene Größen von Gläsern aus Glas in einer Reihe

Plastik

Vorteile

  • Unzerstörbar
  • Leicht

Nachteile

  • Schlechtere Qualität als Glas

Kristallglas

Vorteile

  • Hochwertigere Optik & Qualität
  • Höhere Glasdichte
  • Getränkfarbe kommt besser zur Geltung

Nachteile

  • Aufwendigere Pflege
Verschiedene Größen von Gläsern aus Kristallglas in einer Reihe
Verschiedene Größen von Gläsern aus Plastik in einer Reihe

Glas